Carusos Gedanken zur Woche

 

"Es ehrt mich, diese Position einnehmen zu dürfen, danke.

Leben... Es scheint so leicht und doch so schwer.

Manchmal ist es schier unerträglich, die Leichtigkeit auszuhalten. Verrückt, oder?

Nun lebe ich hier und es mangelt mir an nichts.

Ich werde sogar hofiert und geschätzt!

Und das ist tatsächlich das Schwerste - das anzunehmen.

Als Hahn bist Du im Normalfall "über", ich habe mit dieser Bühne nicht gerechnet und muss sie erstmal annehmen lernen.

Dinge wollen sich entwickeln.

Wichtig ist, dass wir es auch zulassen.

Und dass wir uns selbst nicht zu ernst nehmen.

Leben darf Spaß machen! Davon bin ich überzeugt.

Aber noch will es mir nicht so recht gelingen. Erst muss ich noch Altes aufsprengen und Neues entstehen lassen.

Mir nicht mehr im Weg stehen und den Fluss zulassen.

Ich will es versuchen.

Ebenso will ich versuchen, Euch jede Woche eine kleine Anregung zu geben.

Wie ein Krähen für die Herzen.

Probieren wir es aus!"




Mittwoch, den 20.03.2019


Leben und leben lassen.

So soll es wohl eigentlich sein.

Ich stelle fest, dass das gar nicht so leicht ist.

Ich fühle mich schnell für Dinge zuständig, die gar nicht meine Baustelle sind.

Und je mehr ich das tue, um so schlimmer wird es.

Loslassen.

Ein wichtiger und befreiender Aspekt.

Ich werde mich darum in Zukunft mehr bemühen.



Mittwoch, den 06.03.2019


Momentan kämpfe ich ein wenig mit der Verantwortung die ich trage.

Ich neige gerade dazu, dass sie mich belastet.

Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig für mich, sie zu haben, weil es mir irgendwie Sinn gibt.

Ich glaube, das ist die hohe Kunst.

In eigentlich allem das Maß so zu halten, dass es einen weder belastet, noch dass man sich daran hält oder gar darüber definiert.

Gar nicht so einfach.

In vielen Bereichen gelingt mir das, bei der Verantwortung gerade nicht.

Muß mir das nochmal ansehen, ich will ja schließlich Spaß haben und der Leichtigkeit wieder mehr Raum geben.



Mittwoch, den 27.02.2019


Leben ist etwas Heiliges.

Das wird mir immer wieder klar.

Es ist kostbar und vergänglich.

Wichtig ist aber, dass einem jeden selbst auch das eigene Leben heilig ist.

Und das ist seltsamerweise häufig nicht der Fall.

Selbst wenn sie sich darüber im Klaren sind, dass Leben heilig ist, heißt das noch nicht, dass es auf das eigene Leben übertragen wird.

Ich unterscheide da nicht.

Mir ist mein Leben - und das Leben allgemein - wichtig und kostbar.

Heilig eben.

Und ich passe darauf auf.



Sonntag, den 24.02.2019


Ah - ist das ein Wahnsinnsgefühl!

Wenn diese Frühlingskräfte einschießen!

Auch in mich!

Ich könnte die Welt umarmen und fühle mich so voller Kraft und Elan!

Das Leben ist wahrlich ein Tanz, den wir tanzen dürfen.

Wie sicher und freudvoll wir das tun ist allerdings sehr individuell.

An Tagen wie heute bin ich virtuos.



Samstag, den 23.02.2019


Es fühlt sich gut an lebendig zu sein.

Ich mag dieses Gefühl der Lebensfreude in mir.

An manchen Tagen ist es richtig deutlich, das sind die besten.

Dann könnte ich hopsen und jauchzen vor Glück.

Natürlich ist das nicht ständig  so.

Aber was immer da ist, ist dieses Pulsieren des Lebens in mir.

Und das tut gut.



Freitag, den 22.02.2019


Heute fühle ich mich ... mau irgendwie.

Manchmal habe ich diese Tage, an denen ich ein wenig verzagt bin.

Dann hilft es mir, dass das Leben immer voran geht.

Es nimmt mich dann einfach trotzdem mit.

Und mit diesem Lebensstrom kommt die Zuversicht zurück.

Morgen sieht es schon wieder ganz anders aus in mir.



Donnerstag, den 21.02.2019


Ich finde Gesellschaft wichtig.

Ich bin nicht der Typ um alleine zu leben.

Klar gibt es im Miteinander Reibung, aber das ist, glaube ich, auch so gewollt.

Daran wächst man.

Letzlich stellt einen, glaube ich, immer das Außen vor die Herausforderungen.

Selbstredend als Spiegel des Inneren.

Aber gäbe es das Außen nicht, würden wir uns wohl vor diesem Wachstum drücken, denke ich.



Mittwoch, den 20.02.2019


Kannst Du Deinen Körper spüren?

Fühlst Du Dich wohl in Dir?

Ich fühle in meinem Solarplexus so eine Kraft, die sich wohlig überall hin ausbreitet.

Das macht, dass ich mich kraftvoll und gut fühle und dass ich meine Körperlichkeit genießen kann.

Ein gutes Gefühl.



Dienstag, den 19.02.2019


Auch ich bin manchmal von den Grundbedürfnissen getrieben.

Das mag banal erscheinen.

Aber natürlich ist es wichtig, satt zu sein.

Wenn ich satt bin, bin ich meist tatsächlich zufrieden und kann mich ganz anders dem Leben widmen.

Genährt sein - in jeder Hinsicht - ist ein wichtiger Grundbaustein des Seins.



Montag, den 18.02.2019


Alles unterliegt dem Wandel.

Immerzu.

Auch ich.

Und meine Umwelt.

Da beruhigt es mich, dass die Gestirne am Himmel so beständig und ruhig ihre Bahnen ziehen.

Ich muß sie nicht sehen, ich fühle ihre Präsenz.

Und es tut mir gut.



Freitag, den 15.02.2019


Ich freue mich, dass der Winter weicht.

Und doch schätze ich ihn sehr.

Er schenkt einem Ruhe und gibt mehr Begrenzung als jede andere Jahreszeit.

Wir alle brauchen das.

Er nährt die Besinnung auf das Wesentliche und das trägt man dann eine gute Weile in sich in das Jahr hinein.

Und er schenkt Wertschätzung für das Leben.

Frühling - ich komme!



Donnerstag, den 14.02.2019


Manchmal verharre ich in mir in Angst.

Dann kann ich mich nicht richtig bewegen.

Innerlich meine ich.

Dann klemme ich irgendwie fest und komme in mir nicht weiter.

Das sind keine angenehmen Zeiten.

Was es dann braucht, ist Mut.

Dann komme ich wieder in den Fluss und kann über mich hinaus wachsen.

Und das fühlt sich wirklich gut an!

Dann habe ich das Gefühl mit dem Leben zu gehen

und mich nicht länger dagegen zu wehren.



Mittwoch, den 13.02.2019


Es ist so wichtig, dass wir Licht in unser Herz und unsere Seele lassen.

Seltsamerweise haben viele von uns genau davor Angst.

Dieses Licht macht frei, es bringt uns in die Selbstbestimmung.

Anscheinend überfordert uns das,

obwohl es eigentlich so wundervoll ist.

Es ist als hätten wir Angst,

uns selbst zu leben.



Dienstag, den 12.02.2019


Leben und leben lassen.

Das ist meine Devise.

Es steht mir nicht zu, zu glauben, dass ich die Maßstäbe setzte.

Das geschieht an ganz anderer Stelle.

Zugegeben - mit so manchen Eigenheiten, mancher meiner Damen habe ich so meine Probleme.

Aber nicht sie ist dann verkehrt, sondern ich.

Nicht sie muß sich verändern, sondern ich.

Und damit lebe ich sehr gut muß ich sagen!



Montag, den 11.02.2019


Manchmal erfüllt mich ein Zagen und ein Zaudern.

Dann erscheint mir das "Draußen" so groß, das Leben so unfaßbar weit und ich fühle mich recht verloren.

Dann muß ich mich darauf besinnen, dass ich ich bin.

Und dass ich gut so bin, wie ich bin.

Und dann kann ich rausgehen und mich an eben dieser Weite und der Fülle der Möglichkeiten freuen.



Sonntag, den 10.02.2019


Gibt es ein Ziel im Leben?

Über das Überleben hinaus meine ich.

Ich glaube nicht.

Sicher ist es der Sinn, sich zu entwickeln.

Aber das ist nicht das Ziel.

Ich denke nicht, dass wir auf etwas hinleben.

Ich denke, es ist wichtig sich jetzt - zu jedem Moment - dem Leben zu öffnen.

Dann bekommt das Leben Sinn.



Samstag, den 09.02.2019


Freiheit.

Das ist ein hohes Gut.

Für viele scheint sie so selbstverständlich.

Aber das ist sie nicht.

Freiheit inspiriert die Seele, sich zu entfalten.

Manch einer muss erst lernen, mit ihr umzugehen

und wieder manche schränken sie selbst mächtig ein.

Aber eigentlich gehört Freiheit zum Leben

und das ist wunderschön.



Freitag, den 08.02.2019


Manchmal zwickt und zwackt mich mein Körper.

Dann erinnert er mich daran, dass nichts selbstverständlich ist.

Ich sehe meinen Körper als Wunderwerk und staune über seine vielen Möglichkeiten und Funktionen.

Besonders toll finde ich meine Federn.

Erstaunlich - so leicht und bequem und so wirkungsvoll.

Welch Temperaturspanne sie abdecken!

Sie schützen mich gut und schmuck sind sie auch.



Donnerstag, den 07.02.2019


Es ist wohl unser aller Aufgabe, unser Herz zu öffnen.

Und es auch unter schwierigen Bedingungen offen zu halten.

Das ist so schwer, wenn es verletzt wird.

Aber gerade dann ist es von Nöten.

Nur Liebe vermag Schmerz zu heilen.

Und so heilt auch der eigene Schmerz, wenn die eigene Liebe fließt.

NICHTS ist stärker als die Liebe.

Davon bin ich überzeugt.



Mittwoch, den 06.02.2019


Ich denke, es ist die "Pflicht" eines jeden Lebewesens, das eigene Licht zu Leben und zu zeigen.

Ich denke, dafür haben wir es bekommen.

Um das zu können, muss man es allerdings pflegen und ehren.

Und das fällt leider so vielen von uns schwer.

Ansich ist die Welt ganz licht!

Ich bemühe mich Tag für Tag, dazu beizutragen und mein Licht klarer und heller werden zu lassen.

Manchmal ist das gar nicht so leicht...



Dienstag, den 05.02.2019


Der Atem.

Das ist für mich der Pulsschlag der Seele.

Sozusagen.

Über den Atem wird meine Seele genährt und auch gereinigt.

Der Atem ist viel mehr als ein mechanischer oder rein physischer Vorgang.

Atem ist wirklich Leben.

Leben der Seele.



Montag, den 04.02.2019


Ich spüre, wie mein Herz mein Blut durch meine Adern pumpt.

Kannst Du das bei Dir auch spüren?

Es ist ein kraftvolles uns schönes Gefühl.

Und es beruhigt, ein steter Rhythmus der mich begleitet.

Überhaupt sind Rhythmen im Leben angenehm.

Im rechten Maß und zur rechten Stelle.

Sie können durchaus auch verfänglich und hinderlich werden.

Dann nennt ihr sie: Gewohnheiten.



Sonntag, den 03.02.2019


Hast Du schon mal eine Feder beobachtet, die durch die Luft tanzt?

Das ist ein schöner Anblick.

Leicht, anmutig und irgendwie frei.

Und doch fällt sie irgendwann zu Boden.

Alles folgt dem Gesetz der Schwerkraft.

Das fasziniert mich.

Vollkommen unterschiedliche Wesen, Gebilde und Strukturen -

und doch gibt es etwas, das alle in gewisser Weise vereint.



Samstag, den 02.02.2019


Entwicklung gehört wohl zu jedem Leben dazu.

Oft geschieht sie recht unbemerkt im Hintergrund.

Aber so manches Mal ist sie auch sehr spürbar und durchaus auch mal ungemütlich.

Aber wenn man den Schritt geschafft hat, fühlt es sich irre gut an.

Ich entfalte mich immer mehr und möchte keinen Zentimeter zurück.

Leben fließt immer vorwärts

und ich gehe gerne mit.



Freitag, den 01.02.2019


Hast Du Dich einfach mal draußen hingestellt, gewartet bis es ruhig in Dir wurde und dann gelauscht?

Gelauscht auf die Geräusche der Natur?

Das ist eine wundervolle Erfahrung.

Ich liebe das Geräusch von Wind im Gras oder das Summen der Bienen.

Ich mag aber auch die Stille des Schnees und das Knacken des Eises.

Ich glaube, all diese Geräusche gehören auch zu unserem Klang.

Wir alle sind Teil derselben Symphonie.



Donnerstag, den 31.01.2019


Leben ist wie ein Theaterstück.

Man betritt die Bühne und hat eigentlich alle Möglichkeiten.

Die Rolle ist nicht fest geschrieben.

Sicher gibt es ein Drehbuch - das hat jemand anders geschrieben.

Aber es gibt Raum zur Improvisation.

Ich liebe es, diesen Freiraum mit meiner Persönlichkeit zu füllen.

Das ist das, was letzlich den Unterschied macht.

Ich bin kein Hahn wie alle anderen.

So wie auch kein anderer Hahn ist wie alle anderen.

Jeder ist ein Unikat -

wie sehr... das liegt in der eigenen Hand.



Mittwoch, den 30.01.2019


Leben ist ein Geschenk.

Ich hüte es gut.

Und doch fürchte ich den Tod nicht.

Das ist kein Gegensatz, im Gegenteil.

Indem ich den Tod annehme, kann ich wirklich leben.

Und hier - das muß ich wirklich sagen - ist leben besonders schön.



Dienstag, den 29.01.2019


Eiskristalle sind Wunderwerke.

Ich hab Schnee nicht so gerne, mag dies Gefühl unter meinen Füßen nicht sehr und außerdem blendet er mich.

Aber dennoch kann ich nicht umhin, ihn zu bewundern und mich auf eine tiefe Art an ihm zu erfreuen.

Er hat etwas Sanftes, das mich berührt.

Ich sehe in ihm die Schönheit der Schöpfung

und das geht direkt in mein Herz.

Und es bringt in mir eine Freude zum Klingen.

Die Freude darüber,

dass ich Teil dieses Ganzen sein darf.



Montag, den 28.02.2019


Blumen.

Ich sehne mich nach Blumen.

Langsam wird mir der Winter lang und grau.

Ich liebe das Bunt der Blumen.

Die Vielfalt ist beeindruckend und inspirierend.

Außerdem ist es ein so mächtiges Gefühl, wenn die Erde im Frühjahr zum Leben erwacht.

Da freue ich mich schon drauf,

es erweckt auch etwas in mir.

Es wird Zeit,

finde ich.



Sonntag, den 27.01.2019


Manchmal finde ich es gar nicht so leicht, meinen Platz hier in meiner Gruppe einznehmen und auszufüllen.

Es gibt Tage, da sehne ich mich nach Stille, will allein sein.

Das sind die Tage, an denen ich mich mit mir selbst auseinandersetzen möchte.

Dafür braucht es die Stille irgendwie.

Ist es Außen still, kann ich mein Innen besser hören.

Das ist nicht immer angenehm.

Manchmal flüchte ich mich auch in die Gruppe.

Schon schön, dass ich kein Einzelgänger bin.

So kann ich selbst wählen und mit diesen Nuancen des Lebens spielen.



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